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Gutenberg Marathon Mainz
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Ergebnisse 2018

Marathon/Männer: Ivan Babaryka holt sich erneut Sieg in Mainz in 2.24:36 Stunden

Ivan Babaryka (Ukraine) hat es erneut hinbekommen -  überschwänglich jubelnd ging der 35jährige in wetterbedingten 2.24:36 Stunden über den Zielstrich – das Projekt Titelverteidigung war gelungen. Bei enormer Hitze und gegen seinen hartnäckigen Kontrahenten Pavel Ochal (Polen) - der lange frischer erschien - sich dann aber um drei Sekunden geschlagen geben musste (2.24:39h). Damit setzte sich der stets gut gelaunte und kommunikative Ukrainer in Mainz nach so einigen Anläufen - mehrfach war er Zweiter (2008/9) – hart erstritten zum zweite Male erneut die Krone auf. Chapeau!

Beide Finalisten hatten aus einer Fünfer-Gruppe heraus durch wiederholte Tempoverschärfungen „after the bridge“ (TH-Brücke/Zitat Ochal), also ab km 28 peu a peu zunächst Mohamed Hassi (Marokko/2.29:50h/Rang5) als auch den beiden lang mitziehenden Gutu Oddee (Äthiopien/Deutschland, LG Eintracht Frankfurt) als Drittplatziertem in 2.25:32h als auch dem für die LG Rüsselsheim startenden Demeke Wosene (Platz 4) bis km 35 sukzessive den Zahn gezogen. Danach hieß es nur noch: Ivan oder Pawel – mit dem längeren Atem beim Titelverteidiger.

Raoul Jankowski (Uni Hannover) wurde Hochschulmeister über die Königsdistanz und lief in 2.34:14 Stunden auf einen bärenstarken 7. Gesamtplatz.

Schnellster Deutscher:
Raoul Jankowski (Uni Hannover / 7. Platz) in 2.34:14 Stunden: DEUTSCHER HOCHSCHULMEISTER MARATHON.

Marathon/Frauen: Olga Ochal-Kalendarowa läuft souverän zum Sieg in starken 2.41:21 h Iryna Masnyk wird Zweite in 2.52:11 Stunden

Die toughe Ochal-Kalendarowa ließ in beeindruckender Manier von Beginn an gar nichts anbrennen – sie ging ihr eigenes Tempo, hatte die Kontrahentinnen bereits früh deutlich distanziert – und hielt beim Soloritt auch der aufkommenden Hitze stand. Sieg in 2.41:21 Stunden – man ahnt, was sie draufgehabt hätte, wäre das Wetter ein wenig kühler gewesen… Eine Top-Perfomance bis ins Ziel.

Die sympathisch-zurückhaltende Marokkanerin Aicha Bani musste den Traum von der Titelverteidigung schon früh begraben - sie hatte offenbar einen gebrauchten Tag erwischt, lag früh zurück und lief zum Halbmarathon aus dem Rennen.

Sviatlana Kouhan (Weißrussland/2.53:44h) musste dem Tempo auf Runde 2 Tribut zollen – Iryna Masnyk (Ukraine) hatte im Hitzerennen das größere Stehvermögen und war nach vorherigem Rückstand bei km 33 auf eine Minute entschwunden. Julia Bongiovanni (Deutschland/TV Schriesheim) machte ein Top-Rennen in Mainz – und kam in 2.57:01h auf dem vierten Platz ein.
Mauricia Cunico (Italien) erlebte einen schwarzen Sonntag - ihr hatte die Sonne wohl arg zugesetzt. Die Vorjahresdritte lief in einer 3.30er-Zeit hochenttäuscht auf Rang 11 ein… Solche Tage gibt es eben auch.

Schnellste Deutsche:
4. des Gesamtklassements:
Julia Bongiovanni (TV Schriesheim)          2.57:01 Stunden

Halbmarathon/Männer

Der  favorisierte Roman Prodius (Moldawien) siegte in 1.08:12 Stunden im Halbmarathon – musste aufgrund der heißen Temperaturen aber die Hatz auf den weiterhin gültigen Mainzer Streckenrekord (1.06:09 Stunden/Michael Ngaseke, Zimbabwe 2002) früh streichen. Nicht nur dies – eigentlich war Prodius bei Lichte besehen auf der Zielgeraden nahezu geschlagen.

Der am gleiche Tage erst nachgemeldete Selma Amariam Estopia (TV Alzey Laufteam) hatte ihn nämlich in einem angezogenen Endspurt bereits klar distanziert. Problem: Estopia verwechselte eine Zeitmessmatte 200m vor dem Zieleinlauf mit dem realen Ziel, lief jubelnd zur  Seite – und registrierte seinen tragischen Irrtum erst weit später. Der junge Läufer musste den Schock erst verdauen – und kam letztlich im wirklichen Ziel als 29. (!) über die Matte. Dies ist die tragische Story eines leider irrtümlich vergebenen  Sensationssieges. Prodius schlägt man nicht jeden Tag -  heute hätte für Estopia die große Stunde geschlagen. Überaus tragisch.

2. Miebale Andemicale (Deutschland)             1.08:45 Stunden
3. Tom Ring (Deutschland, Uni Kassel)           1.12:08 Stunden
Deutscher Hochschulmeister Halbmarathon

Halbmarathon/Frauen

Die 21-jährige Newcomerin Maryna Nemchenko (Ukraine) lief das erwartet einsame eigene Rennen im Halbmarathon und siegte in 1.16:49 Stunden. Dass sich aber Sabine Schmitt aus Udenheim in 1.27:28 Stunden auf Rang 2 federn würde, erstaunte doch so manchen. Stephanie Gilfrich-Schneider aus Mainz kam in 1.28:07 Stunden auf Rang 3. Die Region rockt den Halben. Die dreifache Mainzer Marathon-Meisterin Rebecca Werking kam als Fünfte beim Halben ein (1.29:30 Stunden).

Mainzer Marathonmeisterschaft

Männer:

1. Robert Wilms, 2.39:39 Stunden

Frauen:

1. Katharina Matz, 3.03:15 Stunden

Siegerin Gutenberg Marathon Mainz 2018: Olga Ochal-Kalenderova SportOnline
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