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Das optimale Wettkampfoutfit - Expertentipps

Tipps und Infos von Dr. Thomas Wessinghage

Jedes Frühjahr stellt sich für wettkampforientierte Läufer die Frage nach der optimalen Wettkampfbekleidung. Mit den folgenden Tipps geht jeder richtig bekleidet an den Start.

Zwischen März und Mai sowie zwischen September und November finden die meisten Laufveranstaltungen statt. Bei den oft problematischen Witterungsverhältnissen geht es um die Frage: Welches Laufdress ist heute ideal? In der Regel ist ein Läufer, der falsch angezogen ist, zu warm angezogen.

Natürlich hängt die Wahl der Bekleidung auch von der Wettkampflänge ab, für einen 3 km-Lauf gelten andere Bekleidungsregeln als für einen Marathon. Ebenfalls ist zu berücksichtigen, ob man ein eher langsamer oder ein schneller Läufer ist. Spitzenläufer kleiden sich auch bei Temperaturen unter 12 °C genauso leicht wie bei einem Sommerrennen und laufen gerade bei tiefen Temperaturen ihre Top-Zeiten. Wer dagegen vier Stunden oder länger unterwegs ist, wird das eine oder andere Kleidungsstück mehr tragen.

Hier nun einige Bekleidungsvorschläge für verschiedene Witterungsbedingungen:

20 Grad und wärmer

Bei höheren Temperaturen sind Shorts und Singlet auch für langsamere Läufer von Vorteil, je nach Sonneneinstrahlung auch ein Cap. Bei windigem Wetter kann ein T-Shirt die bessere Wahl sein.

14 bis 20 Grad

Bei diesen Temperaturen trägt man Shorts oder Tights, leichtes Funktionshirt oder Singlet. Bei Wind ist möglicherweise ein Langarm-Shirt vorteilhaft, für Regen empfiehlt sich eine funktionelle Jacke wie Gamex oder Gore-Tex.

8 bis 14 Grad

Ideale Laufbedingungen, wenn auch noch Windstille herrscht. Beim Warten auf den Startschuss fühlt man sich ein bisschen kalt, deshalb ist hier das Einhüllen in einen Müllsack empfehlenswert, den man dann kurz vor dem Start ablegt. Ansonsten auch hier Shorts oder Tights, für empfindliche Naturen 3/4-Tights. Oben trägt man ein Funktions-T-Shirt, für die Hände eventuell auch leichte Baumwollhandschuhe, die man während des Rennens wegwerfen kann.

2 bis 8 Grad

Harte Naturen ziehen auch jetzt noch eine kurze Hose oder Tights vor, andere 3/4-Tights oder Lang-Tights. Dazu Funktionsunterwäsche plus Funktions-Langarm-Shirt. Bei Wind muss man in jedem Fall eine Weste tragen, denn je nach Windstärke steigt das subjektive Kälteempfinden. Für den Kopf empfiehlt sich ein Stirnband oder eine dünne Mütze, für die Hände reichen dünne Baumwollhandschuhe.

Unter 2 Grad

Lang-Tight oder gefüttertes Winter-Tight (vor allem bei Wind!), Funktionsunterwäsche, darüber ein dickeres Funktions-Langarmhemd plus Weste, Handschuhe und Mütze.
Auch wenn man sich für den Wettkampf nicht zu warm anziehen soll, in der anschließenden Abspannphase gilt es, den Körper warm zu halten. Das Immunsystem funktioniert nach langer und harter körperlicher Belastung nicht mehr optimal und man ist sehr anfällig für Infektionskrankheiten - überwiegend grippale Infekte. Man spricht vom "Open-window-Phänomen", das bis zu drei Tagen anhält. Auf den Seiten von Dr. Loges kann man sich über die Ursachen genauer informieren.