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Noteingang – Hier finden Kinder Hilfe

  • Noteingänge in allen Stadtteilen

    Eröffnung des 200. Noteingangs in der Buchhandlung Bukafski. © Landeshauptstadt Mainz
    Mit der Eröffnung des 200. Noteingangs in Mainz durch Oberbürgermeister Michael Ebling gemeinsam mit Ortsvorsteher Johannes Klomann am 31. August 2017 in der Neustadt steht fest: Alle Mainzer Stadtteile verfügen nun über Noteingänge. Foto: © Landeshauptstadt Mainz

"Noteingang – Hier finden Kinder Hilfe" ist ein Kindersicherheitsprojekt des Kommunalen Präventivrates der Landeshauptstadt Mainz für Kinder entlang der Kindergarten- und Schulwege in den Mainzer Stadtteilen.

Was bietet Noteingang?

  • Noteingang bietet ein umfangreiches Netzwerk von Anlaufstellen für Kinder entlang der Kindergarten- und Schulwege, an denen Kindern klar signalisiert wird, dass sie sich im Bedarfsfall auf Hilfe verlassen können.
  • Noteingang bietet Schutzräume, sichere Orte und Hilfe für Kinder im öffentlichen Raum

Welches Ziel hat Noteingang?

  • Mit Noteingängen soll das Sicherheitsempfinden von Kindern und Eltern im Stadtteil verbessert und gestärkt werden.
  • Mit Noteingängen soll der Zusammenhalt, das Vertrauen und die Sicherheit im Stadtteil gefördert werden.

Was sind Noteingänge?

  • Noteingänge sind private Ladengeschäfte und frei zugängliche Einrichtungen bei denen Kinder besonders willkommen sind.
  • Teilnehmende Noteingänge (Geschäftsinhaber, Einrichtungen) erklären sich freiwillig bereit, Kindern im Bedarfsfall Hilfe zu leisten und dokumentieren dies durch Ihre Unterschrift auf einer Selbstverpflichtung.

Welche Kriterien müssen Noteingänge erfüllen?

Sie sollten

  • auf den Kindergarten- und Schulwegen liegen
  • zu den üblichen Kindergarten- und Schulzeiten geöffnet haben
  • für Kinder vertrauenswürdig sein
  • Kindern gegenüber besonders offen sein
  • Kindern die Hemmschwelle nehmen im Bedarfsfall um Hilfe zu bitten

Was tun Noteingänge?

  • Geschäftsinhaber werden persönlich gebeten, Kindern im Bedarfsfall besondere Aufmerksamkeit zu schenken und sich ihnen anzunehmen.

Was können solche Notfälle sein, bei denen Kinder Hilfe suchen?

Meistens handelt es sich hier nicht um dramatische oder lebensbedrohliche Notfälle, sondern um alltägliche Schwierigkeiten:

  • ein Kind ist gestürzt und muss versorgt werden,
  • ein Haustürschlüssel ist verloren gegangen und ein Elternteil muss benachrichtigt werden,
  • ein Kind muss dringend zur Toilette,
  • ein Kind wird von anderen drangsaliert und sucht einen sicheren Ort,
  • ein Kind hat sich im Stadtteil verlaufen und wartet darauf, dass es abgeholt wird.

Wie sind die Noteingangsteilnehmer ausgestattet?

  • Noteingang – Aufkleber
  • Notrufnummernliste, mit allen wichtigen Telefonnummern.
  • Diese sind für jeden Stadtteil individuell zusammengestellt.
  • Noteingang – Notfallset mit Pflastern, Hygienetüchern etc.
  • Persönliches Anschreiben mit Informationen rund um das Projekt Noteingang und Verhaltenstipps

Woran erkennen Kinder Noteingänge?

Noteingänge sind klar erkennbar an dem kleinen gelben freundlichen Aufkleber, der von Geschäftsinhabern und Einrichtungen gut sichtbar an der Eingangstür angebracht wird.

Dieser Aufkleber signalisiert Kindern klar und deutlich „Komm rein – hier findest Du Hilfe“!

Für einen hohen Wiedererkennungswert und Bekanntheitsgrad ist es Grundvoraussetzung, dass stadtweit ein einheitliches Logo zur Anwendung kommt.

Wie werden die Kinder über Noteingänge informiert?

Die Bedeutung des Aufklebers, das Herzstück des Projektes, wird über die Kindergärten, Schulen und Eltern mit den Kindern kommuniziert.

Der Kommunale Präventivrat der Stadt Mainz stellt Elternbriefe zur Verfügung, die durch Schulen und Kindergärten an jedes Kind verteilt werden, unterstützt und berät.

Was können die Eltern tun?

  • Mit ihren Kindern über das Projekt sprechen und ihnen die Bedeutung des kleinen gelben freundlichen Aufklebers an Geschäften und Einrichtungen erklären, vielleicht auch anhand eines Spaziergangs durch den Stadtteil.
  • Für den Notfall erreichbar sein und dafür ihren Kindern eine Rufnummer mitgeben, unter der sie immer erreichbar sind.

Wie bekommen Stadtteile Noteingänge?

  • Grundvoraussetzung ist, dass das Projekt an eine Institution im Stadtteil gebunden ist, die das Projekt betreut und vor Ort kommuniziert (z.B. Ortsvorsteherin/Ortsvorsteher, Ortsbeiräte, Schulen, Kinder- und Jugendzentren etc.
  • Der Kommunale Präventivrat der Stadt Mainz stellt hierfür alle erforderlichen Materialien kostenfrei zur Verfügung, berät und unterstützt.

Wie wird das Projekt „Noteingang – Hier finden Kinder Hilfe“ im Stadtteil umgesetzt?

Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher, Ortsbeiratsmitglieder oder andere engagierte Personen im Stadtteil, die von den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern beauftragt werden

  • fördern das Projekt
  • kommunizieren das Projekt vor Ort
  • organisieren die Umsetzung (Ansprechen und informieren der Geschäfte, Verteilen der Materialien)
  • kontrollieren nachhaltig das Projekt im Stadtteil

1. Schritt
Die verantwortlichen Personen des Projektes in den Stadtteilen sprechen in Frage kommende Geschäfte und Einrichtungen an, die auf dem Schul- und Kindergartenweg liegen
2. Schritt
Sofern ein Geschäftsinhaber oder eine Einrichtung teilnehmen möchte, werden alle notwendigen Noteingang – Materialien ausgehändigt und der Geschäftsinhaber unterschreibt eine Selbstverpflichtungserklärung. Gleichzeitig wird ein Laufzettel für das Geschäft nach Vorlage erstellt. Die Laufzettel mit den Selbstverpflichtungserklärungen werden an die Geschäftsstelle des Kommunalen Präventivrates übersandt und dort archiviert. Eine Durchschrift der Laufzettel verbleibt in der Ortsverwaltung im Stadtteil.
3. Schritt
Die Geschäftsstelle des Kommunalen Präventivrates informiert die Kindergärten und Schulen über die erfolgte Umsetzung des Projektes „Noteingang – Hier finden Kinder Hilfe“ und stellt die Elternbriefe zur Verfügung.
4. Schritt
Das Projekt wird in der Öffentlichkeit (regionale Presse) bekannt gemacht und vorgestellt. Die teilnehmenden Geschäfte und Einrichtungen mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten und Adressen werden auf der Internetseite der Stadt Mainz veröffentlicht und ggf. auf der Internetseite des Stadtteils.

Wen muss man kontaktieren, wenn man Noteingang im Stadtteil haben möchte?

  • Geschäftsstelle des Kommunalen Präventivrates, Frau Alexandra Barth, Tel: +49 6131 12-2544
  • Die Ortsvorsteherin / den Ortsvorsteher

Adresse

Frau Alexandra Barth
Kommunaler Präventivrat der Stadt Mainz, Geschäftsstelle
Rathaus
Jockel-Fuchs-Platz 1
55116 Mainz
Telefon
+49 6131 12-2544
E-Mail
Alexandra.Barthstadt.mainzde

Erreichbarkeit

Barrierefreier Zugang
Rollstuhlgerechtes WC